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Die Welt ist so groß: wieso jetzt Marokko?
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Die Welt ist so groß: wieso jetzt Marokko?

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Text: Evangelische Musikschule Wismar e. V

 

Eine Konzertreise durch Marokko?

Die Idee klang abenteuerlich: eine Konzertreise durch den Süden von Marokko! Mit 28 Leuten – großen und kleinen; Männern und Frauen. Wir alle waren für zwei Wochen Teil des Kinder- und Jugendorchesters der Evangelischen Musikschule Wismar.

Ist es da denn sicher?

Um es gleich vorweg zu nehmen: wir haben uns immer sicher gefühlt! Und Brahim Oubaha, sein Bruder Khalid, deren Familie sowie viele Freunde und Bekannte haben uns alles erklärt, uns herzlich aufgenommen und umsorgt. So machten wir uns schnell überhaupt keine Gedanken mehr um diese erste Sorge.

Eine christliche Musikschule in Marokko? 

Es fühlte sich exotisch an. Aber, wir hatten etwas im Gepäck, das Menschen auf der ganzen Welt verbindet: MUSIK. Und es machte uns selbst Spaß, mit Musik das vielfältige Europa zu erkunden und dies vorzustellen. Und marokkanische Musik zu hören!

Die Musik war der Impuls, einander zu treffen, miteinander zu reden und voneinander zu lernen. Das ging an ganz verschiedenen Orten: in Konzertsälen, auf Dachterrassen, in engen Schulräumen, in Instituten, am Feuer und sogar in Zelten. Und immer trafen wir auf sehr interessierte, freundliche, wissende und offene Menschen. Wir sprachen über Gott und die Welt: wie wir unsere Welt gestalten, wie wir miteinander leben, die Rolle der Frau, politische Courage, woran wir glauben…

Und – wie war das Wetter?

Erstmal kalt. Sehr kalt. Das war unerwartet. Und davon wurde sogar in deutschen Nachrichten berichtet.

Später gab es auch Sonne und unsere Sommerkleidung wurde auch noch mal benutzt.

Wie hält man das so lange miteinander aus?

Es war erstaunlich!

Wir wissen eigentlich auch nicht wie.

Die Kälte hat uns zusammengeschweißt. Und wir waren neugierig und fühlten uns umsorgt. Die Meisten von uns mussten sich um nichts kümmern, als um die eigenen sieben Sachen. Brahim hatte für alle Probleme eine Lösung oder einen Telefonjoker.

Außerdem mögen wir uns!

Wie haben wir uns bewegt?

Gereist sind wir mit zwei sehr komfortablen Kleinbussen mit sehr versierten und geduldigen Fahrern. Neben sehr schönen Gesprächen, wurden wir durch marokkanische Musik unterhalten. Schon nach wenigen Tagen konnten wir die sich wiederholenden Lieder mitsingen. Wir allen wurden Fan von Ammouri Mbarek.

Wovon haben wir gelebt?

Tajine, Tajine, Tajine.

Grüner Tee mit riesigen (6x3x2 cm!) Würfeln Zucker

Täglicher frisch gepresster Orangensaft

Oliven

Erdnüsse, süß und salzig

Frühstück mit Fladenbrot und Honig, Olivenöl, Oliven, Erdnusscreme…

Seit wir wieder hier sind, sortieren wir Fotos….und haben schon einmal Tajine gekocht und marokkanische Linsensuppe und haben frisch gepressten Orangensaft getrunken. Aber mit dem Zucker sind wir wieder sparsamer.

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